Ich lass mich nicht verarschen von Euch verlog´nem Pack

Ihr seht das Ende kommen mit jedem neuen Tag

Bekämpft oder erduldet das allgemeine Leid

Doch wagt ihr nicht zu sehen, daß ihr es selber seid

 

Ihr glaubt an schöne Worte, ihr glaubt an einen Gott

Und huldigt ihm zum Feste mit Ente und Kompott

Das ganze Jahr ein Arschloch und dann für einen Tag

Beginnt ihr euch zu lieben, dass ich es nicht ertrag

 

Ihr glaubt euch zu besinnen. wenn euer Lichtlein brennt

Doch wer denkt schon an jene, die er nicht selber kennt

Und wenn ich´s doch versuche, verspür ich Neid und Hohn

Werf ich doch meinen Nächsten von seinem eitlen Thron

 

Ihr glaubt man muß nur lieben und schon ist alles gut

Doch wer zeigt euch die Grenze zu Eifersucht und Wut

Ihr wollt doch nur besitzen und auch das größte Schwein

Sehnt sich nach einem Liebsten und ist nicht gern allein

 

Ihr schimpft auf all die Kinder, die nie zufrieden sind

Ihr flucht auf all den Reichtum, den man durch euch verdient

Ihr sagt, ihr wäret glücklich mit einem leeren Sack

Ich lass mich nicht verarschen von euch verlog´nem Pack